Was wir feiern und warum: Eid-ul-Fitr, das Zuckerfest

Die Corona-Pandemie stellt unser Leben auf den Kopf. Wie wir leben, arbeiten, lieben, unsere religiöse Praxis — vieles verändert sich. Manche Probleme macht das Virus erst sichtbar, manche Themen betrachten wir jetzt aus anderer Perspektive. Unsere aktuellen und ehemaligen Teilnehmenden erzählen ab sofort hier in unserem Blog von ihrem Leben in Corona-Zeiten. Von fundamentalen Erschütterungen, neuen Erkenntnissen und gelassenen Einsichten.

Heute teilt Hicham seine Gedanken zum Zuckerfest, das morgen beginnt.

„Eid-ul-Fitr, auch eher bekannt als das Zuckerfest, beginnt nach Sichtung des Neumonds im unmittelbaren Anschluss an den Fastenmonat Ramadan. Es ist ein dreitägiges Fest und wird am Morgen des ersten Tages mit einem Gebet in der Moschee eingeläutet. Nach dem gemeinsamen Gebet beglückwünscht man sich und verbringt Zeit mit Familie und Freunden. Für das Eid-Fest werden die verschiedensten, traditionellen Speisen vorbereitet, welche von herzhaft bis süß reichen. Den Namen des Zuckerfest hat sich dieses Fest bei all den süßen Gerichten und Süßigkeiten wohl mehr als verdient.
Die aktuelle Situation samt der Abstandsregelungen wirkt sich auch auf den diesjährigen Eid-ul-Fitr aus, was bedeutet, dass sich Familie und Freunde nicht wie gewohnt in der Gemeinde oder im Freien treffen werden können. Aber im Kreise der Familie wird auch Eid in diesem Jahr gefeiert.

In diesem Sinne ein gesegnetes Eid-Fest.“

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
˝
DialoguePerspectives enabled me to meet people with diverse backgrounds and different worldviews – many inspiring encounters and interesting discussions will stick with me forever. If you want to meet other young academics from all over Europe, reflect on your own identity and widen your horizon - apply!

Hicham, DialoguePerspectives participant

0
Would love your thoughts, please comment.x