Folge 17: mit Sophie Schmalenberger über die extreme Rechte in Europa

In dieser Folge sprachen wir mit unserer Teilnehmerin Sophie Schmalenberger über rechtsextreme Parteien und Akteur*innen in Europa, über die Gründe für ihren Erfolg, den Wunsch nach „Normalität“ und die damit verbundene Problematik. Im Gespräch suchten wir nach Bewältigungsmechanismen und tauschten uns über Handlungsmöglichkeiten für Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen in diesem Bereich aus.

Sophie ist seit dem Programmjahr 2021/22 Teilnehmerin bei Dialogperspektiven. Sie hat ihren Masterabschluss in Europastudien an der Universität Aarhus absolviert und promoviert dort zur Zeit. Sie forscht zu rechtsextremen Akteur*innen in Europa, mit einem besonderen Fokus auf die AfD und deren Versuche, die deutsche und europäische Erinnerungskultur zu beeinflussen. Sophie engagiert sich darüber hinaus bei Aarhus for Solidarity für abgewiesene Asylbewerber*innen und Menschen, die von Abschiebung bedroht sind. Dieses Engagement geht auf ihre persönliche Reaktion auf die „Normalisierung” des rechten Nationalismus in der dänischen Politik, auf die unmenschliche Asylpolitik, mangelnde Solidarität und die rassistischen und antimuslimischen Stereotype innerhalb der dänischen Bevölkerung zurück.

Die Podcast Episode ist über alle gängigen Podcast-Anbieter abrufbar.

Intro: Carleigh Garcia| Sprecher*innen: Henri Vogel, Sophie Schmalenberger | Ton/Schnitt: Gal Yaron Mayersohn | Musik: Viktor Rosengrün | Redaktion: Henri Vogel | © 2023 DialoguePerspectives

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˝Thanks to DialoguePerspectives I have encountered inspiring people who have expanded, and also completely changed, my understanding of religion, engagement, and encounter. The interdisciplinarity of the programme combined with the high standards everyone holds each other to have made DialoguePerspectives a formative experience for me.

Till, DialoguePerspectives alumnus

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