Prof. Dr. Frederek Musall

Prof. Dr. Frederek Musall ist Professor für Jüdische Philosophie und Geistesgeschichte sowie stellvertretender Rektor an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg. Darüber hinaus leitet er als Studienkoordinator den internationalen Masterstudiengang „Jewish Civilizations“ in Kooperation mit dem Paideia Institute in Stockhom. In seiner Forschung beschäftigt sich Musall u.a. mit Jüdischer Philosophie, insbesondere in ihren Beziehungen zu arabisch-islamischem Denken, sowie modernem rabbinischen Denken und jüdischer Gegenwartskultur. Musall ist u. a. Mitglied des Research Council des Field of Focus 3 der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg sowie wissenschaftliches Beiratsmitglied des Instituts für Islamische Studien (IFIS) in Mannheim. Frederek Musall engagiert sich ferner als Mitglied des Steering Committee des International Abrahamic Forum (IAF) des International Council for Christians and Jews (ICCJ), als Vorstandsmitglied der AG Juden und Christen beim Deutschen Evangelischen Kirchentag sowie als Teilnehmer des Jüdisch-Muslimischen Gesprächskreis der W. Michael Blumenthal Akademie des Jüdischen Museums Berlin.

Bei den Dialogperspektiven engagiert Frederik Musall sich seit Jahren als Arbeitsgruppenleiter und treuer Begleiter.

Publikationen

Philosophie und Religion – ein spannungsreiches Verhältnis?, in: Zentralrat der Juden in Deutschland (ed.) Perspektiven jüdischer Bildung: Diskurse – Erkenntnisse – Positionen, Berlin: Hentrich & Hentrich Verlag 2017, pp. 47-53.

Jüdische Philosophie, in: Martin Breul & Aaron Langenfeld (eds.): Kleine Philosophiegeschichte: Eine Einführung für das Theologiestudium. Paderborn: Verlag Ferdinand Schöningh/UTB 2017, pp. 78-88.

Philosophie aus der Sicht von Said Nursis: Das „12.“ und „30.“ Wort, in: Martin Riexinger & Bülent Uçar (eds.), Ein traditioneller Gelehrter stellt sich der Moderne: Said Nursi (1876-1960). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017, pp. 41-50.

Christentum ist Götzendienst (?): Einige Anmerkungen zu Moses Maimonides’ Haltung zum Christentum in ihrem kulturgeschichtlichen Kontext, in: Jehoschua Ahrens/Karl-Hermann Blickle/David Bollag/Johannes Heil (eds.) Hin zu einer Partnerschaft von Juden und Christen: Die Erklärung orthodoxer Rabbiner zum Christentum, Berlin: Metrolpol-Verlag 2017, pp. 90-106.

 

˝The programme makes possible something that is all too rare in our society these days: speaking and having discussions across borders, not about each other, but with each other. That can be a hard slog at times, but at the same time the format makes space for follow-up questions and deeper conversations that are only possible through trust on all sides.

Felix, DialoguePerspectives alumnus